Wir verbrachten 2 Wochen in dem gröĂeren Haus (Penty Misaine) mit dem schönen alten Kamin, den wir auch genutzt haben! Das war toll, denn es war zeitweise auch recht kalt. Schlechtwetterperiode... Es gibt auch Elektroheizungen, die wir im Bad und Wohnzimmer auch genutzt haben. Auch gegen den ein wenig muffigen Geruch im Haus half der Kamin ungemein. Die ĂŒber viele Monate unbeheizten HĂ€user, brauchen einfach ein paar Wochen Sonne, Luft und WĂ€rme. Ich bin da recht empfindlich, habe es aber leider fast noch nie anders erlebt. DafĂŒr kann aber niemand etwas. Die KĂŒche ist etwas in die Jahre gekommen, die Ausstattung war in Ordnung. Die Vermieterin, Marie Jacq, hĂ€tte mir sicherlich das mir Fehlende (beispielsweise Sieb, Plastikbrett, PĂŒrierstab) sofort zur VerfĂŒgung gestellt, hĂ€tte ich sie danach gefragt. Die Terrasse und deren Ausstattung ist sehr schön, man sitzt gemĂŒtlich eingekuschelt. Das haben wir sehr genossen! Das viele GrĂŒn macht das Wohnzimmer recht dunkel, ein wenig RĂŒckschnitt um die Fenster herum wĂ€re daher sinnvoll. Ich hatte meine Rosenschere nicht dabei... ;-)) Wir haben sehr gut geschlafen, gute Matratzen! Zum Strand (sehr schön und weitlĂ€ufig) ist es zu FuĂ nicht so nah wie gedacht. Also das Fahrrad nehmen, diese standen uns kostenlos zur VerfĂŒgung. Sie könnten ein bisschen besser in Schuss sein, Gangschaltung teilweise kaputt und kein funktionierendes Licht. Das war in der Dunkelheit nicht lustig, da es auch keine StraĂenbeleuchtung im Ort gibt. Aber wir sind da sicherlich in Deutschland sehr verwöhnt, bei uns gibt es eher zu viel Licht. Der Sternenhimmel war dementsprechend gigantisch! In Mousterlin gibt es alles, was man (schnell) braucht. Eine Bar / Tabac, eine BĂ€ckerei und eine wunderbare Creperie "Chez Charlotte", die gerade neu eröffnet hat. Ansonsten ist in Mousterlin eher nichts, aber ein sehr guter Standort um schnell "ins pralle Leben" zu kommen in jede Richtung, wenn man das möchte. Fazit: Wir haben die Ruhe sehr genossen und Marie Jacq hat sich herzlich und unkompliziert um uns gekĂŒmmert. Wir werden eher nicht wieder kommen, aber das liegt daran, dass wir das nĂ€chste Mal eine andere Ecke der Bretagne erkunden wollen. Marie, melde Dich bitte, wenn Du wieder einmal in DĂŒsseldorf sein solltest!