Die Krönung war unser Check-Out. Nachdem ich die RE bez., die Karten zurĂŒckgegeben habe, habe ich mich mit dem Einladen der Koffer ins Auto beschĂ€ftigt, wĂ€hrend meine Freundin in der Lobby noch etwas auf ihrem Handy im www nachschauen wollte. Das www fĂŒr unser Zimmer wurde jedoch sofort mit RĂŒckgabe der Karten gekappt, public WIFI gab es nicht. Nun gut, das hat wohl SicherheitsgrĂŒnde und kann einem ĂŒberall passieren. Was dann allerdings geschah war fĂŒr mich - nennen wir es mal "eine Erweiterung meines Horizontes". Ich hatte gerade die Koffer ins Auto eingeladen, hielt meiner Freundin die AutotĂŒr auf, als die Dame vom Frontdesk hinausgeeilt kam und fragte, wo der WĂ€schesack des Hotels sei. Sie meine damit den mit "Laundry bag" beschrifteten Stoffbeutel, der im Kleiderschrank liegt und der von GĂ€sten fĂŒr die SchmutzwĂ€sche verwendet wird. Sehr verdutzt sagte ich ihr, dass der in einem der Koffer sei und sie entgegnete, dass der keinesfalls zum Mitnehmen gedacht sei. Ich solle ihn entweder wieder auspacken oder ihn bezahlen. Auf meine Frage hin, was er denn kosten sollte, hechtete sie wieder ins Haus, kam nach 17,4 Sekunden zurĂŒck und teilte mir stolz mit, dass das gute StĂŒck fĂŒr 75 THB (umgerechnet 2 Euro) zu haben sei. Ich habe ihr diesen Betrag passend dagelassen und bin mit meiner Verwunderung von dannen gezogen - ein klassisches Beispiel, wie man sprichwörtlich in den letzten Sekunden einen sehr guten Eindruck von einem 5tĂ€gigen Aufenthalt zerstören kann - fĂŒr immerhin 2 ⏠!