Aus einem ehemaligen LadengeschĂ€ft wurde ein Hotelzimmer gemacht - spannendes Konzept, das hervorragend umgesetzt wurde. Die RĂ€ume sind groĂ, hoch und mit viel Charme eingerichtet. Im Vorderteil ein Esstisch mit kleiner KĂŒche, im Mittelteil der Schlafbereich und im hinteren Teil das Bad mit Dusche. Alle Bereiche sind offen und mit VorhĂ€ngen separierbar.
Die TĂŒre zum Zimmer geht direkt auf die StraĂe und wenn man die VorhĂ€nge öffnet ist man quasi Teil des 4. Wiener Gemeindebezirks. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber eine spannende Erfahrung. SchlĂŒssel gibt es entweder im Cafe "zur Rezeption" oder im SchlĂŒsselsafe zur spĂ€teren Stunde. Nette Kleinigkeiten machten den Aufenthalt zur runden Sache: ein paar selbstgebackene Kekse auf dem Tisch, Kaffeekapseln, Tee, Umgebungsplan und GetrĂ€nke im KĂŒhlschrank.
Man kann sich dort wirklich wohlfĂŒhlen wenngleich auch noch ein paar Kleinigkeiten optimiert werden mĂŒssen - das Haus ist offensichtlich erst vor Kurzem eröffnet worden. Ein paar Beispiele: kein MistkĂŒbel im Bad, keine Handtuchhaken beim Waschbecken, keine HandtĂŒcher in der KĂŒche, Schwamm ist da - aber kein GeschirrspĂŒlmittel - man sucht auch permanent irgendeinen Lichtschalter. Morgens recht laut wegen des LĂ€rms auf der Strasse - aber das ist auch Teil des Gesamterlebnisses.